(Rezension): Melanie Metzentin- Mehr als die Erinnerung

Werbung/ unbezahlt. Dieser Beitrag entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit Tinte & Feder

Mehr als die Erinnerung, Rezension
Quelle: Amazon

AutorIn: Melanie Metzenthin
Titel: Mehr als die Erinnerung
Verlag: Tinte & Feder; hier kaufen: Amazon
ISBN: 978-2919804313
Preis: 9,99 Euro

Ich danke Tinte & Feder für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Melanie Metzenthin lebt in Hamburg, wo sie als Fachärztin für Psychiatrie und Psycho-therapie arbeitet. Sie hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen psychische Erkrankungen oft eine wichtige Rolle spielen, zuletzt die beiden Bestseller „Im Lautlosen“ und „Die Stimmlosen“. Beim Schreiben greift die Autorin gerne auf ihre berufliche Erfahrung zurück, um aus ihren fiktiven Charakteren glaubhafte Figuren vor einem realistischen Hintergrund zu machen.

Gut Mohlenberg, 1920: In der Einrichtung für psychisch kranke Menschen kümmert die junge Medizinerin Friederike von Aalen sich liebevoll um die Patienten. Einer von ihnen ist Friederikes Mann Bernhard, der nach einer Hirnverletzung im Krieg ihre besondere Zuwendung braucht. Der schneidige Leutnant von einst erinnert sich an vieles nicht, aber mit seiner Frau verbindet ihn noch immer eine tiefe Liebe.

Da geschehen in der Gegend kurz hintereinander zwei grausame Morde. Man ist schnell bei der Hand mit den Verdächtigungen: Es muss einer der »Geisteskranken von Mohlenberg« gewesen sein! Doch Friederike würde für ihre Patienten die Hand ins Feuer legen und stellt heimlich eigene Nachforschungen an. Was weiß Walter Pietsch, der Mann mit den schlimmen Verbrennungen, den sie vor Kurzem erst eingestellt haben? Und welche Rolle spielt der hochintelligente, aber kühle Dr. Weiß? Zu spät begreift Friederike, dass sie mit ihren Fragen sich selbst und die Menschen in ihrer Nähe in große Gefahr gebracht hat … (Beschreibung)

Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich recht schnell in Friederikes Welt zurecht. Friedrike war mir auf Anhieb sympathisch. Man merkte, wie sie in ihrem Beruf aufging und sich um die Patienten kümmerte. Ganz besonders ist sie für ihren Mann Bernhard da, mit dem sie immer noch tiefe Liebe verbindet. Auch Bernhard war mir auf Anhieb sympathisch. Manchmal merkte man richtig, dass er traurig war, wenn er nicht mehr alles so konnte, wie vor seiner Kriegsverletzung. Doktor Weiß hingegen war mir auf Anhieb unsympathisch, denn es war ziemlich schnell klar, dass er keine guten Absichten hegte.

Den Spannungsbogen baut die Autorin gleich von Anfang an langsam auf und durch einige unvorhergesehene Ereignisse weiter aus bis zum Ende, wodurch die Handlung immer wieder an Fahrt gewinnt. Der Sprachstil ist schön und flüssig, sodass sich das Buch gut lesen lässt. Auch ist der Sprachstil relativ schnörkellos, was aber der Geschichte keinen Abbruch tut.

Alles in allem hat mir das Buch einige schöne Lesestunden bereitet und bekommt, gerade auch wegen des gekonnt umgesetzten Themas

5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung

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