Das Gedächtnis des Herzens – Jan- Philipp Sendker

Rezension

Werbung/ unbezahlt/ dieser Beitrag entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit dem Blessing- Verlag

Quelle: Blessing

Titel: Das Gedächtnis des Herzens
Autor: Jan- Philipp Sendker
Verlag: Blessing (hier kaufen!)
Preis: 22,00 Euro
Seiten: 336

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012), Am anderen Ende der Nacht (2016) und Das Geheimnis des alten Mönches (2017). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

Der zwölfjährige Ko Bo Bo lebt bei seinem Onkel U Ba in Kalaw, einem Ort in Burma. Er ist ein Kind mit einer ungewöhnlichen Gabe: Bo Bo kann die Gefühle der Menschen in ihren Augen lesen. Sein Vater kommt ihn einmal im Jahr besuchen, an seine Mutter kann er sich kaum erinnern. 

Dann erzählt ihm U Ba von einer großen Liebe, die im Wirbel politischer Ereignisse zu zerbrechen droht, von der Tapferkeit des Herzens und einer geheimnisvollen Krankheit seiner Mutter. Bo Bo beschließt sich auf die Suche nach seinen Eltern zu machen. Er ist überzeugt, dass er seine Mutter heilen kann.

Der Einstieg in die Geschichte war zuerst nicht ganz so einfach, dennoch hat es nicht lange gedauert, bis ich mich in der Handlung wiedergefunden habe. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich mit asiatischen Namen manchmal so meine Probleme habe.

In dem Buch wird die Geschichte des Jungen Bo Bo erzählt, der zusammen mit seinem Onkel U Ba in Kalaw, einem Ort in Burma lebt. Seinen Vater sieht Bo Bo nur selten, seine Mutter gar nicht, von ihr weiß er nur, dass sie krank sei. Dennoch entschließt er sich eines Tages, sie zu suchen, obwohl er gar nicht so genau weiß, wo seine Eltern wohnen. Bo Bo, obwohl er eigentlich erst zehn Jahre alt ist, trifft seine Entscheidungen mitten aus dem Herz raus. Durch seine Entscheidung, seine Eltern zu suchen und sich ihnen wieder anzunähern, wird eine ganze Lawinen an Verzeihungen und Neuanfängen ausgelöst und auch Bo Bo beginnt zu verstehen, warum es mit der Lebenssituation nicht anders ging und es erst einmal das Beste für alle war.

Die Charaktere in diesem Buch haben mir alle sehr gut gefallen. Man merkte deutlich, dass jeder auf seine Art sein Päckchen zu tragen hatte und seine Schwierigkeiten zu bewältigen hatte.

Auch der Schreibstil von Jan- Philipp Sendker war schön und flüssig, so dass sich das Buch gut lesen liess. Vieles in dem Buch war sehr tiefsinnig und man konnte über viele, auch kleine Bemerkungen länger nachdenken.

Der Spannungsbogen wurde langsam aufgebaut und gerade durch die vielen kleinen Erzählungen U Bas immer wieder ausgebaut.

Insgesamt hat mich das Buch berührt und sehr zum Nachdenken angeregt, daher bekommt es von mir

5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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