Leben als Scanner- Persönlichkeit

Ich habe ein Problem – ich bin eine Scannerpersönlichkeit! Ok, nicht ich habe das Problem, zumindest nicht, seit ich lerne damit umzugehen, aber die Umwelt hat dies in aller Regel.

Leben als Scannerpersönlichkeit

Was ist eine Scannerpersönlichkeit?

Jetzt fragen sich manche von euch bestimmt, was denn überhaupt eine Scannerpersönlichkeit ist. Eine Scannerpersönlichkeit verfügt über eine ausgeprägte Neugier an vielen Themen und ist ein Wesen der Vielbegabung. Scannerpersönlichkeiten haben eine unbändige Neugier auf eine Vielzahl von Themen, und wenn sie sich reinstürzen, verfolgen sie diese auch mit Herzblut – jedenfalls solange, bis sie wieder was anderes gefunden haben. Meistens steht hinter dieser Vielzahl an Themen keine richtige Logik und Scannerpersönlichkeiten möchten sich am liebsten mit allem gleichzeitig beschäftigen.

Mein Leben als Scannerpersönlichkeit

Ich bin erst relativ spät mit dem Begriff Scannerpersönlichkeit in Kontakt gekommen, eigentlich war es, glaube ich, sogar erst Ende letzten Jahres. Im Laufe diesen Jahres habe ich mich immer mehr mit Persönlichkeits-entwicklung beschäftigt, weil ich immer wieder beruflich immer wieder mit der Frage nach der Nische gescheitert bin. Ich wollte dies, wollte das; konnte es auch, aber festlegen, das ging nicht. Erst durch das Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast“ von Barbara Sher fand ich heraus, dass ich eine Scannerpersönlichkeit bin. Das Buch ist übrigens das Must- Read für Scanner. Ich behaupte mal, dass 9 von 10 Scannern dieses Buch kennen. Mittlerweile lerne ich, meine Vielbegabtheit nicht mehr als Fluch, sondern als Gabe zu sehen. Zwar ist es mitunter immer noch schwierig und ich falle selbst auch manchmal noch in alte Verhaltensmuster zurück, aber so langsam kommt es. Ich erlaube mir, mehr und mehr meine Interessen nicht mehr zu verdrängen, sondern sie auch auszuleben. Momentan versuche ich gerade, sie so zusammenzufassen, dass ich sie vielleicht sogar beruflich (zumindest teilweise) nutzen könnte.

Kennt ihr Scannerpersönlichkeiten oder seid ihr vielleicht sogar selbst welche?

2 Kommentare

  1. 9. April 2020 / 10:59

    Huhu!

    Ich glaube dieser Begriff ist mir bislang noch nicht begegnet und ich würde behaupten das ich nicht solch ein Typ Mesnsch bin … bin mir aber auch unsicher – vieles was ich sehe begeistert mich, will ich umsetzen – gerne hole ich mir auch alle Materialien und dann verpufft es plötzlich … also Herzblut? Würde das eher verneinen … wenn Herzblut drinsteckt mache ich es von Anfang bis Ende, ohne dabei weiter zu hüpfen.

    Ich kann verstehen das es lange gefühlt ein Fluch war, aber wundervoll, dass ein Buch dir geholfen hat, dahingehend umzudenken. Natürlich dauert es etwas, aber du gehst da ja gut reflektiert ran <3

    Mukkelige Grüße,
    Janna | #Bloggernetzwerk

  2. 11. April 2020 / 15:06

    Liebes, ich habe das Buch auch gelesen 🙂 und mich dabei auch als Scanner kennen gelernt. Mir hat das Buch auch enorm geholfen und ich sehe das auch wie du eher als Gabe, als als ein „nicht entscheiden können.“ 😀

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