Was macht ein gutes Buches aus?

#WritingFriday

Es ist Freitag und somit mal wieder Zeit für den #WritingFriday von Elizzy. Irgendwie ist es ja schon komisch, dass wir nun schon den ersten Freitag vom April haben. Die Zeit ist wirklich ganz schön gerast. Oder kommt nur mir das so vor? Alle Themen sowie die
Regeln habe ich hier mal für euch zusammengefasst, natürlich findet ihr diese aber auch bei der lieben Elizzy von Read Books and fall in Love.

#WritingFriday: Was macht für dich ein gutes Buch aus?
Quelle: Read Books and fall in Lovehttps://readbooksandfallinlove.com/2020/03/24/writingfriday-april-2020-die-schreibaufgaben/

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Darüber, was ein gutes Buch ausmacht, gibt es wahrscheinlich so viele Meinungen wie es Leser gibt. Für jeden sind vermutlich andere Punkte wichtig. Mir persönlich ist in erster Linie einmal das Genre wichtig. Wenn es nämlich aus einem Genre kommt, was ich nicht so mag, habe ich auch immer Schwierigkeiten, dass Buch zu lesen und auch noch objektiv zu bewerten. Mit Krimis habe ich zum Beispiel so meine Schwierigkeiten.

Ansonsten muss für mich auf jeden Fall die Sprache beziehungsweise Ausdrucksweise stimmen, sonst verliert die Handlung für mich gleich an Authentizität. Auch die Location muss so beschrieben sein, dass ich sie mir wirklich gut vorstellen kann, denn sonst führt das dazu, dass ich mich sehr schnell langweilen kann, vor allem, wenn die Charaktere dann auch noch zweidimensional wirken und ich sie mir eher als Puppen denn als Menschen in ihrer Welt vorstellen kann. Das ist für mich ganz wesentlich: dass ich irgendwie das Gefühl habe, richtig in die Welt einzutauchen und bei der Handlung dabei zu sein. So kann ich dann auch mitfiebern. Was natürlich hier auch wichtig ist, ist die Spannung. Wenn ich das Gefühl habe, es wird ewig nur eine Person oder Szene beschrieben und es kommt keine Handlung auf, verliere ich sehr schnell die Lust, das Buch zu lesen. Die Spannung muss für mich nicht unbedingt immer in einer starken Kurve nach oben gehen, wenn sie langsam und kontinuierlich aufgebaut wird und dazwischen kleine Twists liegen, ist das auch gut, Hauptsache, sie wird aufgebaut und, wenn möglich, gegen Ende auch noch ein wenig ausgebaut. Ich mag zum Beispiel auch Cliffhanger, wenn es sich um eine Reihe handelt. Dann will ich beim nächsten Band wenigstens so bald wie möglich weiterlesen. Offene Ende mag ich zum Beispiel bei Büchern auch viel lieber, denn dann kann ich selbst nachdenken, wie es wohl ausgeht. Dann gibt es auch Bücher, die zum Nachdenken anregen, das gefällt mir persönlich auch. Bei Fachbüchern möchte ich sie zum Beispiel auch gerne verstehen können, gerade, wenn ich absolut keine oder nicht so viel Ahnung von dem Thema habe.

Was macht denn für euch ein gutes Buch aus?



3 Kommentare

  1. 5. April 2020 / 13:48

    Schön, wie du das für dich zusammengefasst hast 😀 ich finde die Sprache eines Buches auch sehr wichtig 😀 der Ton muss schon stimmen!

    • Jade
      Autor
      5. April 2020 / 18:11

      Danke dir. Ich finde wirklich, der Ton ist besonders wichtig. Ich hatte schon Bücher, bei denen war das leider nicht der Fall. Das fand ich dann doch schade.

  2. 8. April 2020 / 13:52

    Du greifst auf jeden fall einige Dinge auf, die mir auch wichtig sind: Das Genre, damit steht und fällt bei mir natürlich schon einmal die Buchwahl. Es gibt Genre, die lese ich gerne (bei mir Fantasy, Young-Adult hier aber auch beschränkt auf Fantasy und Krimi und Krimi/Psychothriller für Erwachsene sowie den einen oder anderen historischen Roman / Biografie oder Sachbuch immer mit Fokus auf Geschichte), andere Genres begeistern mich hingegen überhaupt nicht mehr (hier v or allem Liebesbücher, die sind mir einfach zu kitschig, zu unrealistisch). Darüber hinaus müssen die Figuren gut ausgearbeitet sein und über verschiedene Facetten verfügen, aber auch die Chemie der Charaktere muss passen. Hier finde ich dann auch Diversität wichtig, wobei das gerade in Krimis ja noch Mangelware ist. Da hat man ja selten mal einen Ermittler, der nicht weiß ist. Bei der Spannung muss es bei mir jedoch flott gehen. Ich mag Bücher, die sich ziehen nicht mehr. Wenn in den ersten 100 Seiten die Handlung immer noch nicht an Fahrt aufnimmt, dann breche ich Bücher mittlerweile auch ab (was ich lange nicht getan habe). Abseits dessen muss mich natürlich noch der Plot ansprechen, der muss was haben, was mich reizt. Ich möchte ja auch nicht immer über das gleiche Thema lesen. Gerade bei Krimis merke ich, dass die Auswahl zunehmend schwieriger wird. Da gibt es so viele Themen, die schon zu sehr ausgeschlachtet wurden. Ich bin gerade immer auf der Suche nach was Neuem, was ich so noch nicht gelesen habe. Nicht das Schema F. Und wo ich wieder ganz bei dir bin: Wenn Bücher zum Nachdenken anregen, ist das super. Das sind dann die Werke, die einen auch etwas länger begleiten.

    Lg Nicole
    #litnetzwerk

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